Wormser Numismatik & Kunst Auktion
29. November 2022

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Impressum

Auktions- & Pfandleihhaus exclusive GmbH

Weinbrennerstraße 20

67551 Worms-Pfeddersheim

Telefon 06247 90460

Telefax 06247 904629

info@wormser-auktionshaus.de

info@auktions-und-pfandleihhaus.de

www.auktions-und-pfandleihhaus.de

www.auktionshaus-loesch.de (Archiv)


Geschäftsführende Gesellschafterin: Soraya Enser

Sitz der Gesellschaft: Worms

Registergericht: Mainz

HRB: 45507

Ust-ID-Nummer: DE296417738


Tätigkeit zum Betrieb eines Auktionshauses, in diesem Rahmen insbesondere der Kauf und Verkauf von alten, gebrauchten sowie neuen beweglichen Gegenständen aller Art, der Betrieb eines Pfandleihhauses. In diesem Rahmen insbesondere die Gewährung von Lombardkrediten im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 5 KWG sowie der Handel mit Kraftfahrzeugen und beweglichen Wertgegenständen aller Art und zwar jeweils auch online im Internet sowie verwandte Geschäfte. Erlaubnispflichtige Geschäfte des KWG sind nicht Gegenstand des Unternehmens.


Kevin Enser gemäß § 34 b Abs. 1 der Gewerbeordnung die Erlaubnis, fremde, bewegliche Sachen, fremde Grundstücke oder fremde Rechte zu versteigern.


Erlaubnis nach § 34 der Gewerbeordnung zur Ausübung des Gewerbes eines Pfandleihers.


Weiterer Unternehmensgegenstand ist das Organisieren und Ausrichten von Spielzeug-Messen/Börsen sowie Sammlertreffen


© Fotos by Fotolia und Auktions- und Pfandleihhaus exclusive GmbH


Haftungsausschluss

Im Katalog und im Internet enthaltene Abbildungen sind unser Eigentum. Vervielfältigung und Zweitverlegung bedarf unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung. Trotz Einsatz modernster Technik können Abbildungen Farbabweichungen vom Original enthalten. Farbverbindlichkeit kann nicht garantiert werden. Die redaktionellen Beiträge im Katalog sind Bestandteil der Warenbeschreibung. Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Wormser Auktionshaus


Auktionstermin: 29. November 2022

Wormser Auktionshaus
Weinbrennerstr. 20
67551 Worms

Tel: +49 6247 9046 -0
Fax: +49 6247 9046 -29

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Auktionsbedingungen:

Auf den Zuschlagpreis wird ein Aufgeld i. H. v. 20 % zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer erhoben; bei schriftlichen Ersteigerern ein Aufgeld ii. H. v. 20 % des Zuschlagpreises sowie 1,00 Euro je Auktionsexponat. Die auf die Provision und Nebenkosten (1,- Euro Losgebühr, Versandkosten) ...mehr

Auf den Zuschlagpreis wird ein Aufgeld i. H. v. 20 % zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer erhoben; bei schriftlichen Ersteigerern ein Aufgeld ii. H. v. 20 % des Zuschlagpreises sowie 1,00 Euro je Auktionsexponat. Die auf die Provision und Nebenkosten (1,- Euro Losgebühr, Versandkosten) anfallende Umsatzsteuer wird gesondert in Rechnung gestellt.

Los 85085 Europa - Deutschland - Deutsches Kaiserreich - Deutsche Kolonien

  • Jaeger728b
Beschreibung

Deutsch-Ostafrika, 15 Rupien 1916 T, 750er Gold, Vs. Elefant mit erhobenem Rüssel nach rechts stehend vor Gebirgslandschaft (Kilimandscharo?), im Abschnitt 1916 / T, Rs. DEUTSCH OSTAFRIKA / 15 RUPIEN, Reichsadler, Arabeske endet unter dem T von OSTAFRIKA, 7,45 g, 22,5 mm, Jaeger 728b, selten, Auflage nur 9803 Exemplare, Bearbeitungsspuren am Rand, Prüfstelle auf der Wertseite (an den rechten Adlerschwingen), kleine Kratzer und Prägeschwäche, sehr schön-fast vorzüglich Bei dieser Münze handelt es sich um ein besonderes numismatisches Zeugnis der deutschen Kolonialgeschichte und die einzige deutsche Notgeldmünze in Gold. Während des 1. Weltkriegs waren allein die Schutztruppen Deutsch-Ostafrikas in der Lage, bis Kriegsende den Angriffen der Belgier bzw. Engländer standzuhalten. Um diese Soldaten bezahlen zu können, war es notwendig, eigene Münzen herzustellen, da mit Kriegsausbruch der Nachschub an deutscher Währung versiegte. Unter abenteuerlichen Bedingunen und mit teils primitiven Mitteln ging man daher ans Werk, den kompletten Prozess der Münzherstellung in Tabora umzusetzen, von der Gewinnung des Goldes in der Sekenke-Mine, über die Herstellung von Münzstempeln durch einen singhalesischen Arbeiter, bis hin zur Prägung der Ronden, die nach dem Prägevorgang (wie bei unserem Exemplar auch) nachträglich bearbeitet bzw. befeilt wurden, um für weitere Münzen Material zu gewinnen. Das Gold aus der Sekenke-Mine hatte einen hohen Silber-Anteil und man war aufgrund der beschwerlichen Situation vor Ort nicht in der Lage, das Silber sauber vom Gold zu scheiden, daher entschied man sich für eine Legierung 1000/750, die man ungefähr einhalten konnte, daher tauchen gelegentlich auch Probierspuren (s. unser Exemplar) auf. Diese Goldmünzen sind nie in den Zahlungsverkehr gekommen und ihr hoher Sammlerwert wurde unmittelbar nach Verausgabung erkannt, denn schon bald boten indische Händler 200 Rupien für diese Münzen im Nominalwert von 15 Rupien. Sie wurden an die Angehörigen der deutschen Schutztruppe verteilt, die britischen Besatzer von DOA versuchten sie den Deutschen abzukaufen (Gold in Privatbesitz durfte nicht konfisziert werden) und so wurden einige Münzen, teils eingenäht in Kleidungsstücke, außer Landes geschmuggelt und haben so die Zeit überdauert

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Montag 28.11.2022, 16:00 CET

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